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Wege der Heilung

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Richtig berühmt ist er geworden in letzter Zeit: Allium Ursinum – der Bärlauch.

Kennen Sie das? Sie wandern durch den Wald und auf einmal riecht hier alles nach Knoblauch. Ganze Flächen, oft in lichten Buchenwäldern und Mischbeständen sind voll der kulinarischen Köstlichkeit.

Ob als Bärlauchsuppe oder als Gewürz, als Mischgemüse oder im Salat: Er ist bis in die Chefetagen der Haute cuisine aufgestiegen.

Im Mittelalter wurde Bärlauch als Herba Salutaris bezeichnet und als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt. Man schrieb ihm unheilabwehrende Eigenschaften zu.

In der Volksmedizin wird der Bärlauch heute bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt, denn aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften wirkt er sich günstig auf unsere Verdauung aus. Aber auch auf Atemwege, Leber und Galle hat er einen positiven Einfluss. Man sagt ihm effektive Heilwirkungen bei Arteriosklerose und Bluthochdruck nach. Desweiteren regt er unseren Stoffwechsel an.

Und er ist eine der ersten frischen Vitamin- und Mineralstoffquellen des Frühlings.

Am gesündesten natürlich selbst gesammelt…

Aber Vorsicht! Es gibt Pflanzen, die ihm zum verwechseln ähnlich sehen. Beispielsweise die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Diese allerdings sind hochgiftig! Also bitte nur dann selbst sammeln, wenn man die Pflanze kennt und sich sicher ist. Ansonsten gibt es immer noch die Möglichkeit, sie im Garten anzubauen oder im Handel zu erwerben.

Je mehr ich über Bärlauch schreibe, desto größer wird mein Hunger. Ich habe ein schönes Büschel gesammelt, das gibt’s nachher – zu frischen Pellkartoffeln und Quark. Da schmeckt er dann auch ohne Bluthochdruck und Arteriosklerose :-)

Guten Appetit!

März 2017

Bärlauch





Kontakt:

Gabriela Schreiber

Pflanze des Monats