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Wege der Heilung

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Die kostbarsten Dinge werden oft nicht geachtet und liegen doch vor unseren Füßen. Ich glaube der Löwenzahn (lat. Taraxacum) steht da im Ranking ganz oben.

Und trotzdem reißen viele die Pflanze aus, ärgern sich über das „Unkraut“ und merken gar nicht, was sie da tun.

Einer der schönen Beinamen des Löwenzahns ist „Ginseng Europas“. Und das ist nicht übertrieben. Er ist eine kleine Apotheke für sich. Und wohlschmeckend dazu.

Am bekanntesten sind seine Wirkungen bei Leber- und Gallebeschwerden sowie Verdauungsproblemen aller Art.

Er ist vitaminreich und voller Mineralstoffe.

Aber man sagt ihm auch noch andere Heilwirkungen nach:
Er gilt als blutbildend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend, er wird eingesetzt bei Bronchitis. Husten, Fieber, Appetitlosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Magen-Darmstörungen, Hämorrhoiden, chronischen Gelenkerkrankungen, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Gallenschwäche, Gallensteinen, Nierensteinen, Allergien, Arteriosklerose, Kopfschmerzen, und, und, und…

Aber warum warten, bis wir krank sind? Nutzen wir doch die positiven Kräfte dieser wichtigen Bienenfutterpflanze und bereichern damit unsere Küche. Als Salat oder Gemüse oder als leckerer Brotaufsrich (Löwenzahnsirup) ist er kulinarisch ein Star. Und somit viel zu schade für den Komposthaufen.

Wer’s nicht glaubt, der kann’s ja mal versuchen – mit folgendem Rezept:

Löwenzahnsirup

300 Löwenzahnblüten in der Mittagssonne pflücken (evtl. Handschuhe verwenden, sonst färben sich die Finger gelb!) und mit 1 Liter Wasser sowie 3 aufgeschnittenen Zitronen zugedeckt kurz aufkochen.

Danach den Sud zunächst ein paar Stunden (am besten über Nacht) stehen lassen, anschließend durch ein Geschirrtuch pressen und die Flüssigkeit mit 1 kg braunem Zucker gut 1 Stunde langsam kochen lassen. Gelierprobe machen.

Tipp: Beim Kochen möglichst wenig rühren, wenn der Zucker aufgelöst ist, sonst schäumt es immer über.

Eine tolle Leckerei und ein prima Hustensirup. Schmeckt auch ohne Husten:-)

Guten Appetit!

April 2017

Löwenzahn





Kontakt:

Gabriela Schreiber

Pflanze des Monats