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Wege der Heilung

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Es gäbe hunderte Ideen für eine Pflanze des Monats Juni. Da blühen sooo viele sooo tolle Pflanzen: Die Schafgarbe, der Honigklee, der Rotklee, der… Aber eine ist etwas Besonderes: Das ehrwürdige Johanniskraut, die Junipflanze schlechthin.

Es ist Zeit der Sommersonnwende und des Sommerbeginns. Und genau dies ist auch der Zeitpunkt, an dem das Hartheu, wie das Johanniskraut auch genannt wird, am schönsten blüht. Wie wunderbare kleine Sonnen, die sich an den Wegrändern und die Magerwiesen verstreuen, leuchtet es und bringt Licht in unsere Seele.

Meine Oma hat immer gesagt, es trägt das Glücklichsein in sich. Und genau das ist eine seiner bekanntesten Wirkungen: Es hilft bei depressiven Verstimmungen, bei Traurigkeit und in Phasen der Schwere und der Not.

Aber auch für unsere Haut, unsere Gelenke und Muskeln hält diese Pflanze ein Geschenk bereit – das Johanniskrautöl.

Um ein solches Öl herzustellen werden nur die Blüten gesammelt, idealerweise am 21. Juni in der Mittagssonne. Die Blüten müssen beim Sammeln vollkommen trocken und schon offen sein. Pflücken Sie sie bitte recht vorsichtig!

Zuhause wird noch mal  kontrolliert, ob sich nicht der eine oder andere Käfer hinein verirrt hat, dann werden sie in Gläser gefüllt und mit Olivenöl übergossen – das sieht dann aus, wie Sommersonne in Gläser verpackt. An einem sehr sonnigen Platz bleiben sie so 21 Tage stehen, bis sich das Öl tief rot gefärbt hat. Ich lege immer in jedes Glas einen Bergkristall. Dessen Energie macht das Öl noch kostbarer. Mischen Sie die Gläser jeden Tag einmal gut durch.

Nach dieser Reifezeit wird das Öl gefiltert. Die Pflanzenteile geben Sie Mutter Erde wieder zurück und mit dem Öl haben Sie eine wunderbare Basis zu Heilzwecken, für kostbare Massagen oder Kosmetika.

Aber Vorsicht! Direkt nach der Anwendung von Johanniskrautöl sollte man nicht in die Sonne gehen. Die Haut ist nach dem Einreiben sehr lichtempfindlich und sensible Menschen können einen Ausschlag bekommen.

In der Zeit, in der wir warten, bis unser Öl soweit ist, können wir uns dann den anderen Junikräutern widmen: Der Schafgarbe, dem Honigklee, dem Rotklee…

Vielleicht auf einer unserer schönen Kräuterwanderungen.

Alles Gute!

Juni 2017

Johanniskraut





Kontakt:

Gabriela Schreiber

Pflanze des Monats