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Wege der Heilung

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Viscum Album

Asterix und Obelix haben die Mistel bekannt gemacht als Wunderkraut des Druiden Mirakulix, der sie für seinen Zaubertrank verwendet.

Aber tatsächlich kann die Mistel deutlich mehr als nur Kraft gegen Römer spenden oder die Weihnachtsdekoration ergänzen.

Die Mistel wächst auf verschiedenen Wirtsbäumen, sozusagen als Halbschmarotzer. Sie ist immergrün und vor allem im Winter, wenn die Blätter der Bäume verschwunden sind, sieht man ihre kugeligen Büschel hoch oben hängen.

Um die Mistel ranken sich viele Mythen und Sagen. So galt sie früher als magische Pflanze. Über der Eingangstür aufgehangen sollte sie das Haus vor Schaden bewahren. Und küsst man seinen Liebsten/seine Liebste unter einer Mistel, dann soll das die baldige Hochzeit garantieren (hat bei mir übrigens tatsächlich geklappt!).

Aber der eigentliche Grund, warum ich die Mistel als Heilpflanze des Monats gewählt habe, ist ihre enorme Heilkraft.

Dank der großen Zahl an Inhaltsstoffen (Alkaloid, Asparagin, Bitterstoff, Harz, Histamin, Inositol, Oleanolsäure, Pyridin, Saponine, Schleim, Tyramin, Viscalbin, Viscin, Viscotoxin, Xanthophyll, Zink) hat sie vielfältige Einsatzgebiete.

Zum Beispiel bei der Senkung von Bluthochdruck – hierfür gibt es zahlreiche Präparate, die auf Mistelextrakt basieren. Allerdings möchte ich an dieser Stelle noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass die Medikation in die Hände eines erfahrenen Therapeuten gehört und keinesfalls im Selbstversuch experimentiert werden sollte.
Ausnahme: Die Sache mit dem Küssen – für eventuelle Nebenwirkungen übernehme ich da jedoch keine Garantie.

Ein ganz besonderes und vielen Menschen gänzlich unbekanntes Einsatzgebiet der Mistel ist die Krebstherapie. Hier zeigt diese Pflanze großartige Wirkungen, die manche konventionelle Therapie geradezu in den Schatten stellen. Ich selbst habe schon mehrere Mistel-Therapien erleben bzw. begleiten dürfen und kann die Wirksamkeit und die positiven Effekte bezeugen. Daher rate ich krebskranken Menschen dringend, ihren Arzt darauf anzusprechen, ob in ihrem Fall eine Misteltherapie in Frage kommen könnte. Es gibt hierzu langjährige positive Erfahrungen, ja sogar Kliniken, die regelrecht darauf spezialisiert sind (u.a. anthroposophische Einrichtungen).

Misteln wachsen auf sehr unterschiedlichen Wirtsbäumen und enthalten daher je nach Baumart und Erntezeitpunkt jeweils etwas andere Inhaltsstoffe, die dann therapeutisch wirksam werden. Wer sich etwas tiefer mit Misteln beschäftigt, merkt schon bald, dass sich hier unvorstellbare Möglichkeiten und Einsatzgebiete auftun.

Wenn Sie das nächste Mal im Winter eine Mistel sehen, dann freuen sie sich über dieses Wunder der Natur.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde und besinnliche Weihnachtszeit.

PS: Viel Spaß beim Küssen!

Dezember 2017

Mistel





Kontakt:

Gabriela Schreiber

Pflanze des Monats