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Wege der Heilung

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Zu Ihrer Information, die Sache mit dem Glauben beläuft sich so:

Ein Wesen, das wir Gott nennen, hat sich die Welt ausgedacht. Hat alles, was es gibt, erfunden und erschaffen und zum Schluss den Menschen geschaffen.

Er hat Spielregeln gemacht und alle müssen sich an diese halten. Verstoßen sie maßgeblich gegen diese Spielregeln, werden sie umgebracht.

Nachdem die Menschen gestorben sind, werden sie in zwei Gruppen unterteilt. In solche der Gläubigen und in solche der Ungläubigen.

Die Gläubigen sind die, die an Gott glauben, egal ob sie daran glauben oder nicht.

Sie ordnen sich in jeder Hinsicht der Kirche (das ist das Orgabüro Gottes auf Erden) unter.

Sie beten in kalten Steinhäusern und bleiben auch dann noch mit ihrem Partner zusammen, wenn dieser sie tyrannisiert oder Alkoholiker ist.

Sie selber empfinden sich als völlig unwichtig. Zur Ablenkung dürfen sie Beten , Singen und Spenden.

Das Gute Leben fängt erst nach dem Tod an. Wie das genau sein wird, weiß man nicht. Es ist aber nur für die Gläubigen.

Die Ungläubigen sind die, die nicht an Gott glauben. Sie tun was sie wollen und denken über ihr Leben manchmal nach. Manchmal werden sie auch Arschlöcher oder Verbrecher. Das werden die Gläubigen zwar manchmal auch, aber die machen das dann für Gott (heilige Kriege und so).

Im übrigen glauben die meisten Gläubigen nicht deshalb an Gott, weil sie das schick finden, sondern weil man ihnen damit droht, dass sie im Falle der Ungläubigkeit in die Hölle kommen. Dort werden sie auf ewige Zeit gefoltert und können noch nicht mal sterben. Darum glauben sie lieber an Gott, auch wenn sie nicht daran glauben. Er wird’s schon nicht merken.

Oder sie glauben daran, weil sie selbst keine eigene Meinung haben. Weil sie zu erschöpft sind von den Drohungen und Widersprüchen. Weil sie sich nach Liebe sehnen, die sie laut Kirche erst im Paradies (= Insiderbegriff für das Leben nach dem Tode) erlangen können.

Ach ja, und dann gibt es ja auch noch Andersgläubige. Die Auffassung der Menschen war schon immer kunterbunt. So bunt wie die Menschen selbst.

Da gibt es solche mit Naturreligionen, andere nennen sich Hindus, Juden, Buddhisten, Moslems… ich kann sie gar nicht alle aufzählen.

Die Mitglieder sind aber immer nur Menschen, sowie bei den hiesigen Kirchen auch. Die gelten natürlich laut „unserer“ Kirche manchmal als Ungläubige. Manche von Ihnen zumindest.

Und manchmal nennen sie die Leute unserer Kirche auch Ungläubige.
Ganz unabhängig davon, was Gott denkt.

Was Gott wohl davon hält?
Ob Gott wohl über so viel Dämlichkeit manchmal weinen muss?

Stille Nacht!

Manchmal… – manchmal ist Weihnachten.

Weihnachten ist, Gott ganz nah zu sein. Zu spüren, dass er uns liebt. Mich liebt. Das ist das größte Geschenk überhaupt. Das er uns persönlich in unser Herz legt. Obwohl unser Herz manchmal ein ganz schöner Stall ist. Aber Gott ist das egal. Er legt seine Liebe auch dort hinein. Denn er weiß, das seine Liebe unser Herz ganz hell macht. Und groß und schön..so wie es gemeint war.

Genau dann spürt man, dass Gott ja gar nicht weit weg ist. Das er ganz anders ist und das er da ist. Und dass er keine Forderungen stellt. Dass er nur liebt – einfach so.

Weil, Leute, seit mal ehrlich, wenn er jemals etwas anderes getan hätte, als zu lieben, dann hätte das mit dem Universum und so niemals funktioniert.

Und deshalb liebt er weiter. Auch die Ungläubigen und die Gläubigen. Und hofft wahrscheinlich sehr, dass das mit seinem selbsternanntem Orgabüro nicht ganz aus dem Ruder läuft.

Ich selbst bin wahrscheinlich eher eine Ungläubige. Ich lasse mir nicht drohen. Ich halte es da lieber mit Gott, klar kann ich das nicht so gut. Aber ich versuch’s schon mal. Und es fühlt sich phantastisch an. Es geht.

Auch wenn ich keine Ahnung habe, was genau das mit der Liebe auf sich hat. Es geht wirklich – man kann es fühlen.

In diesem Sinne – Fröhliche Weihnachten!

Mit anderen Worten

Weihnachten und die Liebe





Gabriela Schreiber

06.12.2016